Impressionen 2018

Aktueller Hinweis: Derzeit arbeiten wir an der Erstellung der Dokumentation der Erfahrungskonferenz 2018. Wir versenden nach Fertigstellung eine Rundmail an alle Teilnehmer/-innen, wenn sie an dieser Stelle zum Download bereit steht. (voraussichtlich im Januar 2019)

In diesem Jahr lud die Stiftung ein zur Erfahrungskonferenz am 14. November 2018, 9:30-17 Uhr zum Thema „Trauern in der Familie“.

Der Tod eines Familienmitglieds ist ein gravierender Einschnitt in das dynamische Gefüge einer Familie. Die Trauerverarbeitung der einzelnen betroffenen Familienmitglieder in ihren Rollen als Mutter, Vater, Oma, Opa, Bruder, Schwester, Kinder, Enkel, Onkel, Tanten, Cousinen und Cousins ist individuell mit jeweils unterschiedlichen (oder auch ähnlichen?) Bedürfnissen.
Wir wollen uns dieses Jahr mit den verschiedenen Aspekten der Trauerverarbeitung in der Familie auseinander setzen und im Rahmen dessen auch einen Blick auf die Abgrenzung der „normalen“ Trauer von einer schweren Depression werfen.
Dabei sollen auch die Herausforderungen für Trauerbegleiter/-innen beleuchtet werden: wie gehe ich als Trauerbegleiter/-in mit den unterschiedlichen Bedürfnissen der Familienmitglieder um? Wo gibt es Parallelen in der Trauerverarbeitung? Sollte ein Trauerbegleiter bei einem Trauerfall mehrere Mitglieder begleiten?
(Aus dem Einladungstext)


Folgende Fachvorträge mit anschließender Diskussion am Vormittag dienten als Impulsgeber:

Das Baby ist tot, aber die Eltern sollen gesund weiterleben können!
Über die Betreuung früh
verwaister Eltern
Heidi Blohmann
Hebamme, Sterbe-/Trauerbegleiterin, Zusatzqualifikation Traumatherapie, Initiatorin & Gründungsmitglied „Leere Wiege Hannover e. V.

„Wir sind noch da“ Geschwistertrauer
Inga Hombert
Systemische Trauerbegleiterin für Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene
TrauerZeit e. V.

Unsere ganz alltägliche Traurigkeit in Abgrenzung zur lebensbedrohlichen Depression als seelische Störung
Klaus-Michael Gatzemeier
Dipl.-Psych. (PP)
Bündnis gegen Depression Hildesheim e. V.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurden moderierten Arbeitsgruppen zu den folgenden Themen angeboten:

  • Sinnvolle und professionelle Betreuung früh verwaister Eltern (Heidi Blohmann)
  • Begleitung trauernder Geschwister – ganz praktisch! Ideen-  und  Methodenwerkstatt (Inga Hombert)
  • Ergänzungen, Fragen und Diskussion zum Vortrag (Klaus-Michael Gatzemeier)
  • Der Wirklichkeit auf der Spur – Beratungsarbeit in Familien (Michael Frey)

Abschließend wurde der Tag sowohl in Kleingruppen als auch im Plenum gemeinsam reflektiert.

Hier können Sie Sich das Programm herunterladen: Programm EK 2018

Wir danken allen Teilnehmer/innen und Referent/innen sowie den Helfer/innen und dem Team vom Hanns-Lilje-Haus für diesen gelungenen Tag!

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